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Corvinus-Zentrum Pressestimmen


Bürgerdialog

 

K. Horstmann, B. Zunker, H. Dorl, C. Meineke, E.-U. Schmidt (v.l.)

Seit drei Jahren plant eine private Initiative das „Corvinus-Zentrum Wennigser Mark“. Erstmalig fand am Donnerstagabend ein Bürgerdialog zu diesem Thema statt. Ortsbürgermeister Holger Dorl und Gemeindebürgermeister Christoph Meineke hatten dazu eingeladen, nachdem es nach zahlreichen Einzelgesprächen nicht mehr so recht weitergegangen war und auch in der Politik Unsicherheiten zu verspüren sind, ob sich die Ideen des Fördervereins realisieren lassen.

Über 100 Märker waren in die kleine Corvinuskapelle gekommen und hörten sich an, was Dorl und Meineke, vor allem aber der Fördervereinsvorsitzende Ernst-Udo Schmidt zu berichten hatten. Mit Nachdruck stellte er noch einmal das Konzept und den Sachstand vor. Danach soll die Corvinus-Kapelle einer anderen Nutzung zugeführt, die hinteren Gebäude auf dem Gelände abgerissen und darauf eine Kindertagesstätte für zwei Kindergartengruppen und Krippenplätze errichtet werden. Der jetzige Kinderspielkreis auf der gegenüber liegenden Seite soll in einen Kindergarten umgewandelt und auf die andere Seite verlegt werden. Die Corvinuskapelle soll als Dorfgemeinschaftshaus (DGH) umgewandelt werden, aber auch weiterhin zur kirchlichen Nutzung zur Verfügung stehen. „130000 Euro haben wir als Spendenzusagen schon zusammen“, verkündete Schmidt, der lieber heute als morgen mit der Projektumsetzung anfangen würde. Doch da gibt es noch so einige Widerstände aus dem Weg zu räumen. Die politischen Gremien haben dazu noch nicht ihr OK gegeben. „Wir wollen heute darüber sprechen wie wir den Spagat über alle Generationen hinkriegen können“ appellierte Ortsbürgermeister Holger Dorl an die Anwesenden.

Bürgermeister Christoph Meineke machte sich Sorgen über die Unterhaltungskosten des Kindergartens, die jährlich mit 47000 Euro zu Buche schlagen sollen - und das mit einem Vertrag über 30 Jahre. Zusätzlich soll der Kindernachwuchs in der Mark zu unsicher sein. Die Berechnungen gehen hier zwischen Gemeinde und Förderverein auseinander. Die Unterhaltung des DGH soll die Gemeinde nichts kosten. Ebenso soll die Gemeinde keine investiven Kosten aufbringen müssen. Rund 570000 Euro soll der Kindergartenbau mit dem Kapellenumbau kosten, finanziert durch Spenden und Kredite, die der Förderverein aufbringen will.

Schnell war zu erkennen, dass es in der Mark zwei Lager gibt. Einig waren sich aber alle, dass das DGH aus der ersten Etage über dem Spielkreis raus muss und es gut in die Kapelle verlagert werden könnte. Beim Kindergarten scheiden sich die Meinungen vom Umbau des jetzigen Spielkreises bis zum Neubau und in der Größe zwischen einer und zwei Gruppen. Argumentationen für und wider flogen durch das Gotteshaus, freundlich und unfreundlich. Ein Vorschlag von Uwe Degenhardt, DGH und Kindergarten getrennt zu bauen, lehnte der Förderverein kategorisch ab. „Entweder DGH mit Kindergarten oder gar nicht“, betonte Schmidt und forderte damit starke Kritik hervor.

Das Projekt befindet sich derzeit in einer Sackgasse. „Wir finden das Projekt gut“, meinte Meineke eingangs. Er wünschte sich, dass nur für eine Kindergartengruppe gebaut wird. Am Schluss versprach er aber, doch noch einmal nachzurechnen. Wenn auch kein lösungsfähiges Ergebnis erzielt wurde, so hat der Bürgerdialog doch gezeigt, dass eine solche Chance, das Dorfzentrum neu zu gestalten, so schnell nicht wieder kommt. Dazu müssen sich die Märker aber selber erst einmal einig sein. Das war während des mehrstündigen Bürgerdialogs noch nicht zu erkennen.

www.con-nect.de,mi. 02.03.2012, 01:10


 

Wennigser Mark: Corvinus-Zentrum - Ansicht West

Pressemitteilung zum Stand der Vorbereitungen
des Corvinus-Zentrums:

Wennigser Mark 12.7.2011

In der Mark tut sich was!

Der Förderverein Corvinus-Zentrum in der Wennigser Mark beabsichtig die Kapelle in ein Dorfgemeinschaftshaus umzuwandeln und statt der baufälligen Gebäude des Kirchenkreises Ronnenberg eine Kindertagesstätte zu errichten. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Nun ist die Politik am Zug.

Der Erbpachtvertrag für das gesamte Grundstück wurde zwischen der Landeskirche und weiteren kirchlichen Beteiligten vorbereitet. Dabei berücksichtigte man sowohl wirtschaftliche wie auch soziale Aspekte. Wegen der Verwendung im Sinn der Allgemeinheit erhält der Verein attraktive Bedingungen. Eine Trägerschaft für die Krippe als auch für den Kindergarten ist für die politische Gemeinde oder die evangelische Kirche möglich.

Eine Bauvoranfrage mit dazu erstellten diversen Fragen und Berechnungen zu städtebaulichem Planungs- u. Baurecht wurde positiv beschieden

Ferner wurde ein Nutzungsvertrag zwischen der evangelischen Kirchengemeinde Wennigsen und dem Verein Corvinus-Zentrums für das zukünftige DGH ausgehandelt. Der Vertrag regelt alle Bedingungen die für Gottesdienste und weitere kirchliche Veranstaltungen. Dafür steht die die umgebaute Kapelle auch weiterhin zur Verfügung.

Alle politischen Gremien wurden über den Projektstatus in Kenntnis gesetzt. In vergleichbarer Weise hatten die Eltern der Kinder und die Beschäftigten des Kinderspielkreises ein Informationsangebot.

Die Gemeindeverwaltung wurde aktiv in die Arbeit des Fördervereins eingebunden und erstellt eine Ratsvorlage. Offene Fragen wurden umfassend im Verwaltungsausschuss beantwortet.

Der Ortsrat der Wennigser Mark hat im ersten Quartal 2010 den Antrag gestellt, den Kinderspielkreis in eine Kindertagesstätte umzuwandeln und den Kindergarten in den Kindertagesstättenbedarfsplan der Gemeinde Wennigsen aufzunehmen.

Der Förderverein hat die Finanzierung gesichert. Im Gegensatz zu einem öffentlichen Auftraggeber eines Bauvorhabens ist ein Verein wesentlich flexibler in Kalkulation und Umsetzung. Er benötigt keine öffentliche Ausschreibung. Spenden in Form von Handwerkerleistungen können in Anspruch genommen werden. Spendenzusagen von der Industrie, dem Handwerk und dem Handel liegen bereits vor. Außerdem ist ein Verein vorsteuerabzugsfähig und Eigenleistungen sind problemlos möglich.

Diese Pressemitteilung wurde am 12.7.2011 vom Vorstand des Fördervereins Corvinus-Zentum veröffentlicht.

Der inzwischen als Bauanfrage genehmigte Entwurf des Corvinus-Zentrum, erstellt vom Architekten Thomas Ceglarek, kann hier eingesehen werden. Zum Vergrößern bitte einfach anklicken!

Bauvoranfrage_566x800


 

Mehrgenerationenhaus: Märker werden ungeduldig

Wennigser Mark (mi). In einer Sondersitzung des Ortsrates der Wennigser Mark am Dienstagabend stand als Schwerpunkt die Kindertagesstättenbedarfsplanung und die mögliche Umwandlung des Märker Kinderspielkreises in einen Kindergarten im Mittelpunkt der Diskussionen. Gemeinsam mit einem Mehrgenerationenhaus soll in der Mark das „Corvinus-Zentrum“ mit Kindergarten- und Krippengruppe entstehen.

Corvinus-Zentrum Wennigser Mark

Genau vor einem Jahr hatte der Ortsrat der Wennigser Mark bei der Gemeinde den Antrag gestellt, den vorhandenen Kinderspielkreis in einen Kindergarten umzuwandeln und dort auch eine Krippengruppe einzurichten. Der Kindergarten soll eingebunden werden in das von einem Förderverein geplante „Corvinus-Zentrum Wennigser Mark“ (DLZ berichtete), von dem die Finanzierung des Projektes durchgeführt werden soll, so dass die Gemeinde keine investiven Kosten aufbringen muss. Allerdings sind von der Gemeinde anschließend die Kosten für den Betrieb der Kindertagesstätte (Kita) zu übernehmen. Das bedarf eines Ratsbeschlusses, der noch nicht vorliegt.Es ist weder der Kita-Bedarfsplan auf den aktuellen Stand gebracht worden noch klar, wer die Trägerschaft für die Kita übernimmt. Bürgermeister Christoph Meineke war in der Sondersitzung des Ortsrates erschienen, konnte allerdings noch keinen überarbeiteten Entwurf des fehlerhaften Bedarfsplanes vom Juni 2009 vorlegen, hatte jedoch den Bedarf für die Wennigser Mark im Hinblick auf den ab 2013 bestehenden Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz vorgezogen. Danach wird die Geburtenrate in Wennigsen insgesamt von 129 auf 89 zurückgehen. Für die Wennigser Mark stehen sechs Kinder pro Jahr in der Prognose. Gesetzlich sollen die Kommunen 35 Prozent der Krippenbedarfsplätze garantieren. Inzwischen gehen zahlreiche Kommunen davon aus, dass das nicht ausreichend ist und 50 oder gar 66 Prozent nach einem Vorschlag des Niedersächsischen Städtetags einzuplanen sind. Diese Entscheidung steht dem Wennigser Rat noch bevor. Enttäuscht zeigten sich die Märker, dass nach ihrem Antrag seit einem Jahr nichts geschehen ist. CDU-Ratsherr Ernst Herbst hatte bereits Ende November vorigen Jahres die Kita-Bedarfsplanung von 2009 überarbeitet und einen Antrag gestellt, dass der Rat der Planung im Sinne des Märker Vorhabens, den Spielkreis aufzugeben und eine Kindertagesstätte mit Kindergarten- und Krippengruppe einzurichten, zustimmen möge. Dabei sei eine Einbindung in das Mehrgenerationenhaus anzustreben. Ernst-Udo Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins Corvinus-Zentrum, gab den aktuellen Sachstand bekannt und erklärte, dass die Vertragsentwürfe mit der Kirche fertig in der Schublade liegen und er nur noch auf grünes Licht vom Rat wartet. Unabhängig davon wird in Kürze eine Bauvoranfrage an die Region eingereicht. Ein wenig Irritationen löste ein großes Transparent aus, das zwei Märker an dem separaten Kirchturm neben der Kapelle mit kritischen, aber missverständlichen Hinweisen, angebracht hatten.


 

Märker wollen Taten sehen

Märker wollen Taten sehen

In der Wennigser Mark macht sich Unmut über die mangelnde Unterstützung für das Corvinus-Zentrum breit. Es ist unklar, ob die Krippengruppe überhaupt benötigt wird. Von Michael Hemme.

Bei der Sondersitzung des Ortsrates am Dienstagabend (29.03.2011) konnten Teilnehmer und Besucher auf die Transparente schauen, die Mitglieder des Fördervereins Corvinus-Zentrum gegenüber am Glockenturm der Kapelle angebracht hatten. „Wann geht?s los?“, steht dort in großen Buchstaben an der Ortsdurchfahrt für alle sichtbar zu lesen. Das Projekt sieht vor, das leer stehende Freizeitheim der Kirche abzureißen und dort ein Corvinus-Zentrum zu bauen, das die gleichnamige Kapelle mit einbezieht und Krippe, Kindergarten und Dorfgemeinschaftshaus in einem sein soll. Bauherr wäre der Förderverein, die Gemeinde nur Mieter.

Dass es nach der anfänglichen Euphorie nicht so recht weitergeht, hat verschiedene Gründe. Bürgermeister Christoph Meineke erläuterte im Ortsrat, dass sich bei der Kindertagesstätten-Bedarfsplanung ein Rechenfehler eingeschlichen habe. Demnach ist die Zahl der möglichen Krippenkinder zu hoch angesetzt worden. Wennigsen könne seiner gesetzlichen Verpflichtung, für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren Krippenplätze ab 2013 vorzuhalten, wohl auch ohne die Wennigser Mark nachkommen. „Alles andere ist eine politische Frage“, sagte er. „Wir eiern seit einem Jahr herum“, sagte Ortsbürgermeister Holger Dorl. Er stellte erneut den Antrag, den bestehenden Spielkreis in einen Kindergarten umzuwandeln. Schon jetzt meldeten sich Leute bei ihm, die umziehen wollen und vorher nach den Angeboten für Eltern fragen. „Wir müssen das Projekt aber auch gut begründen“, sagte er. „Die Kinderkrippe muss im Ort sein“, sagte Ortsratsmitglied Wolfgang Dankert (CDU). Wenn die Kleinkinder erst einmal anderswo betreut werden, würden sie nicht mehr zurückkommen. „Dort, wo die Kinderbetreuung gut ist, werden auch Kinder geboren“, sagte Hans Haindl (FDP).

Die Diskussion um das Corvinus-Zentrum drehe sich nun allein um die Krippenfrage, sagte eine Zuhörerin. „Was ist denn mit uns?“, fragte sie mit Blick auf die Überalterung im Ort. „Wir sind nach wie vor guten Mutes“, sagte Ernst-Udo Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins. Die Kindergartenplätze würden wegen der Mehrfachnutzung nicht so teuer wie bei anderen kommunalen Projekten. Auf die Gemeinde kämen keine weiteren Verpflichtungen außer der Raummiete zu. „Alle Vereine, die das Zentrum nutzen werden, müssen zahlen“, machte Schmidt deutlich. Als Gast meldete sich Ernst Herbst zu Wort. Das Evestorfer CDU-Ratsmitglied hatte auf den Fehler in der Bedarfsprognose für die Wennigser Krippenplätze hingewiesen. Sein Schluss daraus sieht jedoch anders aus. „Zusätzliche Krippenplätze und eine wohnortnahe Kinderbetreuung sind erforderlich“, sagte er. Das Beispiel der Nachbarstadt Gehrden zeige, dass eine Kommune mehr leisten könne, als gesetzlich vorgeschrieben ist. „In Gehrden liegt die Versorgung bei 100 Prozent“, sagte Herbst.

Transparente am Glockenturm zeigen, dass es den Initiatoren zu langsam geht.

Quelle: Hemme 31.03.2011 / LKCZ


 

Erfolgreiche Verhandlungen für das "Corvinus-Zentrum"

Wennigser Mark (mi). Der Förderverein „Corvinus-Zentrum“ in der Wennigser Mark berichtete am Donnerstagabend in der Ortsratssitzung von dem ehrgeizigen Projekt, auf dem Kirchengelände ein Mehrgenerationenhaus mit Kindergarten, Krippe, und Mehrzweckraum zu errichten. Die Verhandlungen mit der Kirche sind positiv verlaufen.

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