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Kultur in der Kapelle

Kultur in der Kapelle - Sonntagskonzert




Kultur in der Kapelle

Mit Kindern gerät eine lange Autofahrt rasch zu einer Reise ins Herz der Finsternis. Und bei drei Töchtern genügt oft schon ein falsches Wort, um ein friedvolles Abendessen in Zickenkrieg untergehen zu lassen. HAZ-Redakteur Simon Benne bewältigt in seinen humorigen Glossen den Alltag mit Erstgeborener, Mittelkind und Nesthäkchen – und zeigt in diesen „Lüttjen Lagen“, wie nah Chaos und Glück in einer ganz gewöhnlichen Familie beieinander liegen.

Seit Jahren veröffentlicht Simon Benne in der beliebten HAZ-Rubrik regelmäßig auch ironische Alltagsbetrachtungen und abgründig-philosophische Reflexionen über den Sinn des Lebens, die Komik des Alltags und das Leben in Hannover. Bei der Vorstellung seines Buches „Erstgeborene, Mittelkind und Nesthäkchen“ wird er in der Marktkirche unterstützt durch Hans-Peter Wiechers, der seit vielen Jahren zu den beliebtesten „Lüttje Lagen“- Autoren der HAZ zählt.

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Kultur in der Kapelle

Was ist Klezmer?

Klezmer- Das ist die Musik der ashkenasischen Juden. Ihre Sprache ist Jiddisch, sie ist dem Mittelhochdeutschen entlehnt. Die Musiker des Klezmer heißen Klezmorim. Sie spielten und spielen zu religiösen chassidischen Festen, vor allem aber Hochzeiten.

Ihre Wurzeln kommen aus den mittelalterlichen Städten entlang des Rheins. Immer wieder Pogromen, Ausgrenzung und Verbote ausgesetzt, wanderten im Laufe der Jahrhunderte viele Juden in das östliche Europa ab.

Hier in den osteuropäischen Schteteln entwickelte sich vor allem im 19. Jahrhundert eine sehr flexibel einsetzbare Festmusik. Es wurden sogenannte Kapelyes und Klezmer-Orchester gegründet, die zu allen Gelegenheiten gerne gebucht wurden, auch außerhalb der Schtetl zu christlichen und profanen Feierlichkeiten. Die reine traditionelle jüdische Hochzeitsmusik (Gasn nign, Frejlechs und Scher) erschien oft nicht passend und so adaptierten die Klezmorim nach dem Geschmack ihrer Zeit Polonaisen, Mazurkas, Walzer und Bulgars, Hora und Doina, je nach Region.

Die wichtigsten Instrumente, welche im klassischen Sinn die Klezmermusik repräsentieren, sind (neben Gesang) Geige, Klarinette und Tsimbel (Hackbrett). Dazu kamen in den größeren Besetzungen Trompete, Posaune, Bass, Mandoline und Schlagwerk.

Als Folge der Judenpogrome während der Russischen Revolution gab es eine massive Emigrationswelle nach Amerika. Hier und insbesondere an der Lower East Side in New York entstanden großartige Klezmerorchester, die jetzt dem Geschmack entsprechend die neuen urbanen Klänge des Jazz, aber auch klassische Musik in jiddischen Musiktheatern aufführten.

Nach den Grauen der Shoah gab es jahrzehntelang in Mittel- und Osteuropa keine oder nur vereinzelt Klezmermusik. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts traten zu Zeiten des Folkrevivals erste Klezmerkapellen aus New York wieder in Deutschland auf. Bands wie Kapelye, Klezmatics und Brave Old World sind die Pioniere der neuen und wiederentdeckten Klezmermusik im deutschsprachigen Raum.

(Quelle: www.schmittskatze.de)

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Kultur in der Kapelle

Sie sind gemeinsam ein faszinierender Klangkörper mit eigener Prägung. Mit ihrer außergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie imaginäre kammermusikalische Atmosphären, loten konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus und fügen diese in weiträumigen Kompositionen zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammen. Im Programm: J.S.Bach, E.Satie, E.Grieg, A.Piazzolla und eigene Kompositionen.

Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studiert seit 2007 an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen - 2006 und DAAD in Deutschland - 2007. Er ist auch Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg – Russland 2003, in Poprad – Slowakei 2003, in Przemysl – Polen 2003, in Klingenthal - Deutschland 2004 und in Castelfidardo – Italien 2006. Seine Musik ist zeitlos, dennoch modern, ohne Modernismen. Er hat die imposante Fähigkeit ad hoc eine Fülle von Interaktionsmustern, Texturen und Stimmungen zu kreieren und beherrscht sein Instrument mit außergewöhnlicher Virtuosität. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti Project die international erfolgreiche CDs: "NUNTIUM" 2011, "the universe" 2014 und "Qui Pro Quo" 2015 veröffentlicht.

Elena Chekanova studierte an der renommierten Michail Oginsky Musikschule in Weißrussland Chordirigieren und schloss im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium der Polnischen Regierung erlaubte ihr das Zweitstudium für Orchester- und Operndirigat an der Hochschule für Musik in Posen. Auch diese Ausbildung absolvierte Elena Chekanova mit Bestnote. Danach dirigierte sie zahlreiche Uraufführungen mit dem an_Arche NewMusicEnsemble in Polen. 2007 wechselte sie an die Musikhochschule Hannover in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue und wurde 2009 – nach ihrem Konzertexamen – in seine Soloklasse aufgenommen. Die Kunst des Dirigierens lernte sie auch von ihrem anderen Lehrer und Mentor, Maestro Michail Jurowski, einem Dirigenten der klassischen russischen Schule, dem sie 2009 und 2010 bei Konzerten in Wien, Parma, Stuttgart und im schwedischen Norrköping assistierte.

Der Violinist Anton Sjarov studierte in Bulgarien, an der Jazz Academy in Antwerpen sowie am Königlichen Konservatorium in Brüssel. Darüber hinaus hat er sich intensiv mit ethnischer Musik unterschiedlichster Herkunft  auseinandergesetzt. Er gab bisher weltweit Konzerte in kammermusikalischen Besetzungen sowie in A-Philharmonieorchestern. In seinem Spiel doppelt er oft die Violine mit seiner Stimme und realisiert imaginäre Landschaften, kammermusikalische Atmosphären, zwischen dunkler Melancholie und glühender Leidenschaft, verbunden mit der Energie des Jazz, getragen von klassischen Spielfiguren und Techniken. Er sucht nach der tiefen Dimension in der improvisierten Musik, nach dem Raum zwischen den Räumen, dem Mikrokosmos der Töne.

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Kultur in der Kapelle

Die Calenberger Zeitung vom 10.09.2016 macht diese Veranstaltung zum "Tipp des Tages":

Chanson-Folk mit viel Leidenschaft

„schönundgut“ – dahinter verbergen sich Katrin Löwensprung und Katinka Schwarz aus Hildesheim. Katrin Löwensprung spielt Knopfakkordeon, Katinka Schwarz wechselt zwischen Querflöte und Tenorsaxofon. Und dazu singen beide.

Das Duo beschäftigt sich seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Klezmer, Folk und Polka. Aber auch Chansons haben seit einiger Zeit Eingang in das Programm gefunden – auf deutsch gesungen, mal mehr und mal weniger ernst gemeint.

Die Musikerinnen aus der Domstadt spielen Lieder von heute und vorgestern, von traurigen und schönen Abschieden, von witzigen und tragischen Liebesgeschichten. Zwischendurch gibt es folkige instrumentale Stücke mit Knopfakkordeon, Querflöte und Tenorsaxofon. Eine bunte und abwechslungsreiche musikalische Mischung. Und so viel ist sicher: Der Abend wird wild und poetisch, sowie schlicht und ergreifend. Oder einfach: schönundgut.

(Quelle: Calenberger Zeitung / Dirk Wirausky vom 10.09.2016)


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Kultur in der Kapelle

Charlott Krüger (Vocal) begibt sich zusammen mit Rainer Fricke (Gitarre/Backing Vocal) und Stefan Trhal (Ukulele/Gitarre) auf eine musikalische Zeitreise in die 1950er bis 1970er Jahre und singt weltbekannte Balladen von Peter, Paul & Mary, Esther & Abi Ofarim, Joan Baez, Edith Piaf, Harry Belafonte, John Denver und anderen.

Lieder über die Liebe und all das, was sie bewirken kann. Dabei führen mehrstimmiger Gesang in eigenen Arrangements und akustische Instrumentierung  zu einem neuen Erleben der bekannten Klassiker jener Zeit, in der unvergessliche Songs entstanden sind. Eigene Liebeslieder ergänzen das Programm.

Die Musiker des Trios REMEMBER verbindet musikalische Empathie, große Spielfreude und Leidenschaft für handgemachte Musik, mit der sie die Zuhörer berühren möchten.

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