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Kultur in der Kapelle

Kultur in der Kapelle - Sonntagskonzert




Kultur in der Kapelle

BlueMood

Wenn die Stimmung Blau ist, erreichen leise, ausdrucksstarke Töne und Klangbilder die Seele, Musik erzählt Geschichten. Das neue Musikprojekt BlueMood trägt daher ganz bewusst diese Stimmung im Namen und auf die Bühne.

BlueMood - das Duo - ist Blues, Jazz, eigenwilliger Rock mit einem gefühlvollen, facettenreichen Piano, aber eben mit dem Mehr als das - more than piano. Gitarre und ein außergewöhnlicher Gesang sorgen für ein Klangerlebnis der besonderen Art. Die Musik von Roland Weller und Stefan Neumann ist in kein Genre einzuordnen, setzt auf eigene Kompositionen sowie Interpretationen und doch gibt es Anklänge an traditionellen Blues, Größen des Jazz-Pianos, Tom Waits, Joe Cocker und die legendäre Weller-Band Artossa. Es klingt angenehm vertraut, ist es aber irgendwie doch nicht.

Lassen Sie sich begeistern und überraschen von einfühlsamen musikalischen Erzählungen, einem virtuosen Piano, einer filigranen Gitarre und einem Timbre in der Stimme, das seinesgleichen sucht. Begeben Sie sich mit BlueMood auf eine musikalische Reise ins gefühlvolle Blau, das Ihre Seele berührt.

BlueMood - more than Piano sind:
Roland Weller, Piano und Gesang
Stefan Neumann, Gitarren und Gesang

(Quelle: http://www.myheimat.de/wennigsen/kultur/blue-mood-im-corvinuszentrum-19-2-2017-d2797639.html)


 

Kultur in der Kapelle

Kopf in den Sand

Bisher begeisterte Liese-Lotte Lübke mit purem Understatement:
Bloß Liese, jung, charmant... Heute fragt sie sich, wozu? Und zeigt in ihrem neuen Programm direkt und schonungslos was sich schon immer dahinter verbarg - eine starke, freche Frau, die ganz genau weiß, was sie will und sich wundert:

Wo ist nur die Zeit geblieben, in der es noch erkennbare Jahreszeiten gab? Wann sind all die echten Gespräche Gruppenchats gewichen? Warum sagt Deine beste Freundin neuerdings Sätze wie „Wir sind halt keine zwanzig mehr und müssen jetzt vor allem ans Geldverdienen denken.“? Und wieso ist man so erpicht darauf, hunderte von Büchern auf seinem eBook-Reader dabei zu haben, wenn man doch nur eins liest?

Der Fortschritt hat uns längst überholt. Nur wir trotten weiter nebeneinander her,
durch Einheitsmatsch, picken uns das vermeintlich Beste heraus und wenn dann doch einmal, ganz unvermittelt, etwas unsere kleine Welt erschüttert, reagieren wir wie üblich:
Kopf in den Sand!

Doch wie sagt man so schön? Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen. Und da helfen auch keine erzwungene Frauenquote, keine infrage gestellte Meinungsfreiheit und auch nicht der Gang zum Jobcenter.
Stattdessen appelliert Liese-Lotte Lübke an ihr Publikum uralte Tugenden zu reaktivieren: Menschlichkeit, Rücksicht und Unvernunft!

Satirisch laut und schaurig leise singt sie sich die Seele aus dem Leib und stellt unter Beweis: Kabarett muss nicht immer plakativ politisch daher kommen, es darf auch hintergründig humorvoll sein. Denn nur wer sich den Sand aus den Augen reibt, hat einen freien Blick für längst nötige Veränderungen.

(Quelle: http://www.lieselotteluebke.de)


 

Kultur in der Kapelle

Mit Kindern gerät eine lange Autofahrt rasch zu einer Reise ins Herz der Finsternis. Und bei drei Töchtern genügt oft schon ein falsches Wort, um ein friedvolles Abendessen in Zickenkrieg untergehen zu lassen. HAZ-Redakteur Simon Benne bewältigt in seinen humorigen Glossen den Alltag mit Erstgeborener, Mittelkind und Nesthäkchen – und zeigt in diesen „Lüttjen Lagen“, wie nah Chaos und Glück in einer ganz gewöhnlichen Familie beieinander liegen.

Seit Jahren veröffentlicht Simon Benne in der beliebten HAZ-Rubrik regelmäßig auch ironische Alltagsbetrachtungen und abgründig-philosophische Reflexionen über den Sinn des Lebens, die Komik des Alltags und das Leben in Hannover. Bei der Vorstellung seines Buches „Erstgeborene, Mittelkind und Nesthäkchen“ wird er in der Marktkirche unterstützt durch Hans-Peter Wiechers, der seit vielen Jahren zu den beliebtesten „Lüttje Lagen“- Autoren der HAZ zählt.

Hier geht es zum Programm 2016 / 2017


 

Kultur in der Kapelle

Was ist Klezmer?

Klezmer- Das ist die Musik der ashkenasischen Juden. Ihre Sprache ist Jiddisch, sie ist dem Mittelhochdeutschen entlehnt. Die Musiker des Klezmer heißen Klezmorim. Sie spielten und spielen zu religiösen chassidischen Festen, vor allem aber Hochzeiten.

Ihre Wurzeln kommen aus den mittelalterlichen Städten entlang des Rheins. Immer wieder Pogromen, Ausgrenzung und Verbote ausgesetzt, wanderten im Laufe der Jahrhunderte viele Juden in das östliche Europa ab.

Hier in den osteuropäischen Schteteln entwickelte sich vor allem im 19. Jahrhundert eine sehr flexibel einsetzbare Festmusik. Es wurden sogenannte Kapelyes und Klezmer-Orchester gegründet, die zu allen Gelegenheiten gerne gebucht wurden, auch außerhalb der Schtetl zu christlichen und profanen Feierlichkeiten. Die reine traditionelle jüdische Hochzeitsmusik (Gasn nign, Frejlechs und Scher) erschien oft nicht passend und so adaptierten die Klezmorim nach dem Geschmack ihrer Zeit Polonaisen, Mazurkas, Walzer und Bulgars, Hora und Doina, je nach Region.

Die wichtigsten Instrumente, welche im klassischen Sinn die Klezmermusik repräsentieren, sind (neben Gesang) Geige, Klarinette und Tsimbel (Hackbrett). Dazu kamen in den größeren Besetzungen Trompete, Posaune, Bass, Mandoline und Schlagwerk.

Als Folge der Judenpogrome während der Russischen Revolution gab es eine massive Emigrationswelle nach Amerika. Hier und insbesondere an der Lower East Side in New York entstanden großartige Klezmerorchester, die jetzt dem Geschmack entsprechend die neuen urbanen Klänge des Jazz, aber auch klassische Musik in jiddischen Musiktheatern aufführten.

Nach den Grauen der Shoah gab es jahrzehntelang in Mittel- und Osteuropa keine oder nur vereinzelt Klezmermusik. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts traten zu Zeiten des Folkrevivals erste Klezmerkapellen aus New York wieder in Deutschland auf. Bands wie Kapelye, Klezmatics und Brave Old World sind die Pioniere der neuen und wiederentdeckten Klezmermusik im deutschsprachigen Raum.

(Quelle: www.schmittskatze.de)

Hier geht es zum Programm 2016 / 2017


 

Kultur in der Kapelle

Sie sind gemeinsam ein faszinierender Klangkörper mit eigener Prägung. Mit ihrer außergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie imaginäre kammermusikalische Atmosphären, loten konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus und fügen diese in weiträumigen Kompositionen zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammen. Im Programm: J.S.Bach, E.Satie, E.Grieg, A.Piazzolla und eigene Kompositionen.

Robert Kusiolek – Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Er hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studiert seit 2007 an der HMTMH in der Solistenklasse der Prof. Elsbeth Moser. Robert Kusiolek ist Preisträger des Stipendienprogramms MLODA POLSKA des Ministers der Kultur in Polen - 2006 und DAAD in Deutschland - 2007. Er ist auch Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg – Russland 2003, in Poprad – Slowakei 2003, in Przemysl – Polen 2003, in Klingenthal - Deutschland 2004 und in Castelfidardo – Italien 2006. Seine Musik ist zeitlos, dennoch modern, ohne Modernismen. Er hat die imposante Fähigkeit ad hoc eine Fülle von Interaktionsmustern, Texturen und Stimmungen zu kreieren und beherrscht sein Instrument mit außergewöhnlicher Virtuosität. Robert Kusiolek hat auf dem Label Multikulti Project die international erfolgreiche CDs: "NUNTIUM" 2011, "the universe" 2014 und "Qui Pro Quo" 2015 veröffentlicht.

Elena Chekanova studierte an der renommierten Michail Oginsky Musikschule in Weißrussland Chordirigieren und schloss im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium der Polnischen Regierung erlaubte ihr das Zweitstudium für Orchester- und Operndirigat an der Hochschule für Musik in Posen. Auch diese Ausbildung absolvierte Elena Chekanova mit Bestnote. Danach dirigierte sie zahlreiche Uraufführungen mit dem an_Arche NewMusicEnsemble in Polen. 2007 wechselte sie an die Musikhochschule Hannover in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue und wurde 2009 – nach ihrem Konzertexamen – in seine Soloklasse aufgenommen. Die Kunst des Dirigierens lernte sie auch von ihrem anderen Lehrer und Mentor, Maestro Michail Jurowski, einem Dirigenten der klassischen russischen Schule, dem sie 2009 und 2010 bei Konzerten in Wien, Parma, Stuttgart und im schwedischen Norrköping assistierte.

Der Violinist Anton Sjarov studierte in Bulgarien, an der Jazz Academy in Antwerpen sowie am Königlichen Konservatorium in Brüssel. Darüber hinaus hat er sich intensiv mit ethnischer Musik unterschiedlichster Herkunft  auseinandergesetzt. Er gab bisher weltweit Konzerte in kammermusikalischen Besetzungen sowie in A-Philharmonieorchestern. In seinem Spiel doppelt er oft die Violine mit seiner Stimme und realisiert imaginäre Landschaften, kammermusikalische Atmosphären, zwischen dunkler Melancholie und glühender Leidenschaft, verbunden mit der Energie des Jazz, getragen von klassischen Spielfiguren und Techniken. Er sucht nach der tiefen Dimension in der improvisierten Musik, nach dem Raum zwischen den Räumen, dem Mikrokosmos der Töne.

Hier geht es zum Programm 2016 / 2017


 


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