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Wegweiser Wennigser Mark

Neujahrsempfang

Am Sonntag, den 15. Januar fand der diesjährige Neujahrsempfang des Ortsrats statt. Ortsbürgermeister Holger Dorl begüßte in der Corvinus-Kapelle zahlreiche Gäste. In seiner Rede sprach Dorl die Themen des vergangenen und des kommenden Jahres an.

Ortsbürgermeister Holger Dorl

"Der fertiggestellte Radweg ist wunderschön, nur die Verwässerungsfläche ärgert uns ein wenig." Ein Wappenstein, der im Frühjahr am Ortseingang aufgestellt werden soll ist bereits ausgesucht und wird mit dem ortsansässigen Steinmetz erstellt.

Weitere Themen sind natürlich das Corvinus-Zentrum sowie die Grünanlagen an der Egestorfer Straße, der Waldweg vom Bierweg zum Bolzplatz und die Sanierung der abgerutschten Trittsteine am Forellenbach. Außerdem soll das Projekt eines Fußgängerweges wieder aufgegriffen werden. Besonderen Dank sprach der Ortsbürgermeister den Sammlern für die Kriegsgräberfürsorge und das Müttergenesungswerk aus. Abschließend forderte Dorl seine Mitbürger auf: "Liebe Märker, nehmt doch auch selber stärker unser Kulturprogramm in Anspruch, das wäre wirklich toll".

Musikalisch wurde der Empfang durch die Bredenbeckerin Elke Weiß mit drei Schülerinnen ihrer Harfenschule untermalt. Zuvor kürte Dorl seinen Ortsratskollegen Martin Ast zum "Kultursenator" als Anerkennung seiner Arbeit in der Reihe "Kultur in der Kapelle". Immerhin acht Konzerte pro Jahr organisiert Ast mit einem Helferkreis zusammen. Ast teilte den Zuhörern mit, dass das Ziel der Umwandlung der Kapelle in das Corvinus-Zentrum deutliche Schritte weitergekommen sei: "Bauleitplanung und Nutzungsverträge sind soweit fertig, wir werden uns mit der Gemeinde und dem Ortsrat in Kürze treffen, um die weitere Umsetzung zu thematisieren", erklärte Ast. Die Finanzierung für das Projekt sei bereits gesichert, allerdings werde die Kreditaufnahme natürlich immer geringer, je mehr Eigenkapital vorhanden sei. Hier überraschte Ernst-Udo Schmidt vom Förderverein die Anwesenden, als er mitteilte, dass in kurzer Zeit bereits 108.000 Euro für das Projekt gespendet worden seien, die sich auf etwa 20 Gönner verteilen.

Harfen

Neujahrsempfang 2012


 

Kultur in der Kapelle

Sonntag, den 22. Januar 2012 um 17:00 Uhr

in der Corvinus-Kapelle der Wennigser Mark

 

FeelHarmonica

 

...die wohl ungewöhnlichste Besetzung der Region Hannover:

FeelHarmonica


Werner Pfizenmaier Mundharmonika                     
Roland Baumgarte Violoncello
Jürgen Happe Gitarre und Arrangement

Im Mittelpunkt dieses Trios steht die Mundharmonika.

Das Repertoire ist zum Teil recht „kriminell“: Es umfasst neben französischer Caféhausmusik vielfach Filmmusiken und Titelsongs aus Kriminalfilmen, Western oder Fernsehserien wie „Derrick“, „Tatort“ und anderen. Somit ein Metier, in dem sich die Mundharmonika wie zu Hause fühlt, man denke nur an „Spiel mir das Lied vom Tod"...

Also keine Musik für schwache Nerven? Keine Angst, das Trio „FeelHarmonica“ neigt zu gefühlvoller Interpretation, bei der höchstens Filmstars wie Henry Fonda, Jean Gabin, Lino Ventura oder Horst Tappert am geistigen Auge (oder Ohr?) des Zuhörers vorbeiziehen...

(Quelle: www.feelharmonica.de)

Der Eintritt ist frei - Spenden sind willkommen!

Kultur in der Kapelle - Programm Herbst 2011 - Frühjahr 2012


 

Holger Dorl bleibt Ortsbürgermeister (...)

Als drittletzter Ortsteil hat sich (...) die Wennigser Mark mit ihrem Ortsrat konstituiert. Alter und neuer Ortsbürgermeister ist Holger Dorl (SPD). Zu seinem Stellvertreter wurde Chris Lühmann (CDU) gewählt.

Ortsrat der Wennigser Mark

(v.l.n.r) Oliver Bender, Martin Ast, Dr. Wolf-Rüdiger Gorka, Chris Lühmann, Holger Dorl

Verabschiedet wurden Michael Meißner (FDP), der jedoch nicht anwesend war, sowie Wolfgang Dankert (CDU) und Heinz Maßberg (SPD). Dankert gehörte dem Ortsrat 12 Jahre an und war davon 10 Jahre stellvertretender Ortsbürgermeister. Maßberg gehörte dem Gremium seit 13 Jahren an. Beide erhielten einen Blumenstrauß, eine Urkunde und den Bildband "W - Wennigsen" von Ralf Orlowski.

Als nächste Themen für den Ortsrat stehen das Corvinus-Zentrum als großes Vorhaben und Veranstaltungen wie Kultur in der Kapelle und am kommenden Wochenende der Adventsmarkt an. Aus der letzten Wahlperiode liegen noch eine Ampel und ein Schild "Achtung Kinder" zur Entscheidung bei der Region. Beides soll in der Ortsdurchfahrt aufgestellt werden. Entschieden hat der Ortsrat heute noch, für 300 Euro die Beschilderung am Georgsplatz per Vollkunststoffplatten zu ersetzen. Diskutiert wurde über den Zustand von Fußwegen und Straßen, die Verwaltung wolle hier kurzfristig Abhilfe schaffen.

Bei der Kommunalwahl am 11. September wurde der fünfköpfige ausschließlich mit Männern besetzte Ortsrat gewählt. Dabei entfielen auf Holger Dorl 281 Stimmen, auf Martin Ast 204 Stimmen und auf Oliver Bender 58 Stimmen (alle SPD), sowie auf Chris Lühmann 117 Stimmen und auf Dr. Wolf-Rüdiger Gorka 42 Stimmen (beide CDU).

Dieser Artikel von Markus Hugo erschien im Original am 24.11.2011 in den Calenberger Online News.


 

Auf dem Rundweg durch die Historie

Königsjagden und Industriealisierung: Der Georgsplatz in der Wennigser Geschichte

Von Carola Faber

Einen bedeutsamen Ausschnitt der Wennigser Geschichte können Spaziergänger auf dem etwa zwei Kilometer langen Georgsplatzrundweg nachvollziehen. Landwirtschaftlich geprägt nahm die Region Hannover Anfang des 19. Jahrhunderts noch nicht an der allgemeinen industriellen Entwicklung teil. Erst mit der Übereignung des Kohleabbaus in staatliche Hände Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung auch in Hannover. Ein Teil dieser Geschichte wird am Georgsplatz in der Wennigser Mark dargestellt.

Alte Unterlagen belegen, dass der heutige Georgsplatz schon vor dem Bau des Forsthauses bestand und als Festplatz für die Bergleute genutzt wurde. Die Form, ein großes Rondell mit mehreren Zugängen und drei zum Berge hin terrassenartig angelegten Abstufungen, lässt vermuten, dass sich dort größere Menschenmengen versammelten und feierten.

König Ernst August II. von Hannover ließ hier 1845 von seinem Oberhofbaudirektor Georg Ludwig Friedrich Laves und den Maurermeister Nordmann ein Forsthaus für den blinden Königssohn Georg errichten. Heute befindet es sich im Privatbesitz. Rund um das Gelände ist ein zwei Kilometer langer Rundweg angelegt, der die vielseitige Nutzung des Deisters im 19. Jahrhundert und die kulturelle Vielfalt zeigt. Auf Schautafeln wird die Geschichte dieses Ortes, des Bergbaus, der königlichen Jagd und der Rottekuhlen aus der Zeit des Flachsanbaus erklärt. Ein Lageplan zeigt, dass sich die Anlage seit ihrer Entstehung kaum verändert hat. Wiesen, Teiche und Gärten dienten zur Selbstversorgung des Forstguts. Das Anwesen war erst als königliche Oberförsterei und zu Repräsentationszwecken für königliche Jagden geplant. Hier wurde auch gegen die Wilderei vorgegangen. „Dem Andenken des königlichen Jägers Toppius, am 28. Februar 1807 in seinem Beruf an dieser Stelle tödlich verwundet, starb er am zweiten Tage in Wennigsen“ – dieser Satz auf dem Denkmal am Toppius- oder Georgsplatz erinnert an eine Auseinandersetzung mit einem Wilddieb.

Alte Darstellungen belegen, dass der Teich schon 1820 existierte und später durch die Ergänzung von Sitzsteinen und einer eindrucksvollen Fontäne in die repräsentative Anlage einbezogen wurde. Auf einer weiteren Tafel ist von den Jagdpraktiken des Königs zu erfahren. Dort ist erklärt, wie oft tagelang vor dem offiziellem Jagdbeginn das Wild zusammen getrieben worden ist, um dem König eine möglichst hohe Trefferquote zu ermöglichen. Zum Abschluss wird die Funktion der Rottekuhlen von Degerser Bauern erklärt. Auf dem Georgsplatz gibt es heutzutage jeweils am ersten Maisonntag einen Jazzfrühschoppen und am Pfingstmontag einen Waldgottesdienst.

Seit seiner Erbauung im Jahr 1845 ist die Anlage um das königliche Forsthaus (...), fast unverändert. Auf dem etwa zwei Kilometer langen Rundweg ist viel über die Geschichte dieser Zeit zu erfahren. Schautafeln am Weg enthalten vielfältige Hintergrundinformationen über die Jagdpraxis, den Toppiusplatz und tragische Unfälle.

Toppiusplatz1Toppiusplatz2Toppiusplatz3

(Zum Betrachten der gesamten Bilder-Gallerie einfach ein Bild anklicken und weiterblättern!)


Der Georgsplatzrundweg Wennigser Mark

Das müssen Sie wissen

Wo? Startpunkt für den Georgsplatzrundweg ist der Parkplatz am Waldrand, Wennigsen, Ortsteil Wennigser Mark.
Wann? Ein Rundgang ist jederzeit möglich.
Was kostet es? Nichts. Gruppenführungen auf Anfrage.
Essen und Trinken? Am Toppiusplatz gibt es eine Picknickmöglichkeit. In Wennigsen gibt es das Deister-Café und die CaféZeit.
Für Rollstuhlfahrer geeignet? Nein. Internet: www.wennigsen.de Telefon: (05103) 700567.

So kommen Sie hin

Mit Bahn und Bus: Vom Hauptbahnhof Hannover mit der S-Bahn 1 oder 2 bis Wennigsen, von dort mit dem Bus Linie 540 in Richtung Egestorf über die Wennigser Mark. An der Haltestelle Sonnenblick aussteigen und auf dem Weg Zum Waldfriedhof etwa 400 Meter gehen.
Mit dem Auto: Von Hannover auf der B217 bis Weetzen fahren. Dort in Richtung Wennigsen auf die K229 abbiegen. An der Kreuzung mit Ampel in Degersen geradeaus auf der L391 fahren bis Ortseingang Wennigser Mark. Links auf den Parkplatz am Waldrand abbiegen. Zu Fuß auf der Straße Zum Waldfriedhof bis zum Stoppschild, dem sogenannten Rondell, gehen. Dort beginnt und endet der Rundweg.

 

Dieser Artikel von Carola Faber erschien am Donnerstag, den 27. Oktober 2011 in der Calenberger Zeitung, dem Regionalteil von Hannoversche Allgemeine und Neue Presse (Artikel als PDF).

Weitere Informationen zum Projekt "Georgsplatz-Rundweg" finden Sie auch auf diesen Seiten!


 

www.wennigser-mark.de

Wegweiser Wennigser Mark

Auf diesen Seiten finden Sie vielfältige Informationen rund um die Wennigser Mark.

Wir halten Sie über aktuelle Termine ebenso auf dem Laufenden, wie über Wissenswertes zu Themen des Ortsrates, der Vereine und Vereinigungen des Ortes, des Spielkreises, der Kirche, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des kulturellen Angebots.

Ein Internetauftritt lebt von der Aktualität seiner Informationen. Wir sind bemüht Neuigkeiten so schnell wie möglich zu veröffentlichen und Sie nicht mit altem und längst überholtem "Kram" zu langweilen.

Für Ideen und Anregungen sind wir stets offen. Möchten Sie mit uns Kontakt aufnehmen, so wenden Sie sich bitte an die bekannten Ansprechpartner des Ortsrats der Wennigser Mark.


 

Lage und Verkehrsanbindung

Ortsschild Wennigser Mark

Die Wennigser Mark liegt direkt an der Landesstraße 391 zwischen Barsinghausen (OT Egestorf) und Wennigsen.

Karte bei Google Maps

Für Autofahrer stehen ausreichend öffentliche Parkplätze an den Ortseingängen sowie am oberen Ende des Bierwegs bereit.

Mit dem öffentlichen Nahverkehr nutzen Sie die S-Bahnen S1 und S2 aus Richung Hannover oder Haste. Ausstieg ist am Bahnhof Egestorf (Deister). Von dort erreichen Sie die "Mark" über einen kurzen Fußweg entlag der L391 oder die ausgeschilderten Wanderwege. Mit dem Bus benutzen Sie die Line 540. Wahlweise ab Wennigsen oder Barsinghausen / Egestorf. Haltestellen im Ort sind "Blankweide" oder "Gärtnereiweg".

 

Bushaltestellen in der Wennigser Mark:

Haltestelle Fahrplan

Bushaltestelle Gärtnereiweg

Blankweide Richtung Wennigsen
Richtung Barsinghausen / Egestorf
Gärtnereiweg Richtung Wennigsen
Richtung Barsinghausen / Egestorf
Schlehdornweg Richtung Wennigsen

Nächstgelegene Bahnhöfe:

Bahnhof Fahrplan S-Bahn
Egestorf (Deister) Richtung Hannover
Richtung Haste
Wennigsen Richtung Hannover
Richtung Haste

Quelle: (Elektronische Fahrplanauskunft (EFA)

Wenn Ihnen das nötwendige Programm zur Anzeige der Fahrpläne fehlt, so können Sie es hier herunterlanden.
Beide Programme sind kostenlos, Foxit Reader ist die "kleinere Alternative" zum Adobe Reader.

FoxitReader

Adobe Reader


 

Bilder aus der Mark

Historische Postkarten
jgerhof_w_mark1963
(Zum Vergrößern bitte anklicken)

 

Nächste Termine

Kultur in der Kapelle - Sonntagskonzert
Sonntag, 19. Februar 2012
17:00 Uhr
Ortsratstreffen
Montag, 20. Februar 2012
20:00 bis 21:00 Uhr
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